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DEV Community· Ivo S.·· 2 小時前AI 評分45

7 個令網站出問題、但你未必察覺的小細節

7 kleine Details, die eine Website kaputt machen, ohne dass du es merkst

AI 導讀

網站可能因標題遭截斷、電郵仍由舊帳戶寄出、手機版隱藏公司名稱,或結構化資料中的字符損壞而出錯,管理介面卻未必顯示異常。一個 85 個字元的標題在 Google 約顯示 60 個字元;手機版版面問題則在檢查 14 種螢幕寬度後才被發現。測試電郵成功送達不代表新帳戶已接手寄送,網站每次改動後都應用聯絡表格測試。

正文

Drei Seitentitel, alle exakt 70 Zeichen lang. Zwei davon waren kaputt.

Der Seitentitel ist die fette blaue Zeile, die bei Google über deinem Eintrag steht. Einer endete mitten im Firmennamen. Der andere auf einem nackten senkrechten Strich, dem Trennzeichen, das eigentlich vor dem Namen stehen sollte.

Gefunden hab ich das im August auf einer Kundenseite, die in einem Baukasten-System läuft. Du kennst sowas von Wix oder Jimdo, das hier ist die Firmen-Variante davon.

Das System schneidet Titel bei 70 Zeichen hart ab und sagt dir das nicht. In der Bearbeitungsmaske stand der volle Titel, der Haken war grün. Bei Google stand etwas anderes.

Seit dem Sommer finde ich sowas fast jede Woche. Auf Kundenseiten, auf einer Demo-Seite, auf meiner eigenen.

Einmal kam sogar die Testmail an, und trotzdem war der Versand kaputt. Wie das geht, kommt weiter unten.

Das hier ist meine Liste. Nicht, weil jemand geschlampt hat, sondern weil diese Stellen keiner misst.

Der Titel, den nur Google zu Ende liest

Der Seitentitel entscheidet, ob jemand bei Google klickt. Und er ist die Stelle, an der ich die meisten stillen Fehler finde.

Der Fehler aus dem Baukasten war in der Bearbeitungsmaske nicht sichtbar, weil dort der volle Titel stand. Erst die Messung am fertigen Google-Ergebnis hat ihn gezeigt.

Auf einer Seite stand am Ende nur noch der halbe Firmenname. Auf der nächsten ein Strich ohne Wort dahinter.

Nachbau mit Beispieltext: In der Bearbeitungsmaske steht der volle Seitentitel mit grünem Haken. Bei Google endet derselbe Titel nach 70 Zeichen auf einem senkrechten Strich, der Firmenname fehlt

Meine eigene Seite hat dieselbe Sorte Fehler, nur andersrum. Einer meiner Artikel über Webdesign hatte einen Titel mit 85 Zeichen. Google zeigt grob 60, der Rest wird gekürzt.

Die Seite tauchte über 600 Mal im Monat in den Google-Ergebnissen auf, auf Seite eins bis zwei. Fast niemand hat geklickt.

Ob der Titel die Ursache ist, weiß ich nicht sicher. Er ist aber der erste Verdächtige. Also hab ich ihn gekürzt. Wenn jetzt mehr Leute klicken, nice. Wenn nicht, such ich weiter.

Im Backend war der Haken grün. Bei Google stand Müll.

Die Testmail, die ankommt und nichts beweist

Im September hab ich den Mailversand einer Tanzschule auf ein eigenes Konto umgezogen. Nach dem Schlüsseltausch kam die Testmail vom Kontaktformular an. Mein erster Gedanke: erledigt.

War es nicht.

Die Mail lief noch über das alte Konto, weil die Website den neuen Schlüssel erst benutzt, wenn sie das nächste Mal neu veröffentlicht wird. Beide Mails sahen exakt gleich aus.

Ob der Umzug funktioniert, konnte ich nur beim Absender sehen: im Versand-Protokoll des neuen Kontos und im Feld „zuletzt verwendet“ am neuen Schlüssel.

Und selbst dieses Feld kann täuschen. Beim selben Anbieter kann eine Sperre aktiv sein, die jeden Versand blockiert, während der Schlüssel trotzdem ein Datum bei „zuletzt verwendet“ zeigt. Das heißt dann versucht, nicht gelungen. Null Einträge im Versand-Protokoll heißt null Mails.

Für dich als Betrieb ist das der gefährlichste Fehler auf der Liste. Ein Kontaktformular, das dem Kunden „Danke für deine Nachricht“ sagt und die Nachricht nie zustellt, fällt niemandem auf. Der Kunde denkt, du meldest dich nicht. Du denkst, es kommt keiner.

Der Test dafür dauert eine Minute: Schick dir selbst über dein eigenes Kontaktformular eine Nachricht und schau, ob sie wirklich ankommt. Nicht einmal im Jahr. Nach jeder Änderung an der Seite.

Der Firmenname, der auf dem Handy verschwindet

Das hier hab ich nicht gemessen, sondern am echten Gerät gesehen. Und auch das erst, nachdem ich die Seite für fertig gehalten hatte.

Bei einer Demo-Seite für eine Pizzeria war der Firmenname auf dem Handy komplett ausgeblendet. Nur das kleine Logo-Zeichen war zu sehen. Am Laptop hat alles gepasst.

Dazu rutschte die Überschrift auf schmalen Geräten ein kleines Stück unter das Menü. Gerade so viel, dass es nicht sofort auffällt und trotzdem schief aussieht.

Dieselbe Website auf dem Handy und auf dem Laptop, unscharf

Beides hab ich danach auf 14 verschiedenen Bildschirmbreiten nachgemessen, vom kleinsten Handy bis zum Tablet. Vorher hatte ich zwei geprüft und gedacht, das reicht.

Der erste Blick auf deinen Betrieb passiert oft am Handy, beim Googeln unterwegs. Wenn dort dein Name fehlt, fehlt er beim wichtigsten Besuch.

Zeichen, die unterwegs kaputtgehen

Am 15. September hat es mich selbst erwischt, und zwar zweimal an einem Tag.

Auf einer Praxis-Website hatte ich einen Block mit strukturierten Daten repariert. Das ist der unsichtbare Teil der Seite, aus dem Google den Firmennamen, die Adresse und die Öffnungszeiten liest.

Beim ersten Einspielen kamen 18 Umlaute kaputt an. Aus München wurde Zeichensalat. Das Werkzeug, mit dem ich kopiert hab, geht mit Umlauten nicht sauber um.

Die Kontrolle per Einfügen sah trotzdem richtig aus. Erst der maschinelle Vergleich Zeichen für Zeichen hat den Fehler gezeigt.

Der Grund für die Reparatur war noch kleiner. Das Favicon, also das kleine Symbol im Browser-Tab, war als langer Textblock im unsichtbaren Vorspann der Seite hinterlegt. Genau dort, wo Google die Firmenangaben liest.

Der Block war mittendrin abgeschnitten und lief direkt in die Firmendaten hinein. Name und Adresse fehlten für Google auf allen Seiten. Keine Fehlermeldung, nirgends. Die Seite sah aus wie immer.

Für dich heißt das: Wenn Name und Adresse für Google kaputt sind, fällst du aus der Suche nach Betrieben in deiner Nähe raus. Und an der Seite selbst sieht dabei nichts komisch aus.

Ein Mülleimer vor der Patientenbetreuung

Auf derselben Praxis-Website hab ich im Juli ein Symbol gefunden, das da nicht hingehörte. Ein Mülleimer, direkt vor dem Satz „Erfahrung in der Patientenbetreuung“. Das System hatte ein Zeichen falsch übersetzt und daraus ein Symbol gemacht. Auf einer Arztseite, das muss man sich mal vorstellen.

Ein paar Zeilen weiter brach eine Öffnungszeit mitten in „10:00 bis 20:00“ um, weil eine Textregel den Umbruch für hübscher hielt. Beides Kleinigkeiten, beides an der Stelle, wo ein Patient entscheidet, ob er anruft.

Ein Kunde benennt so etwas nicht. Er merkt sich nur, dass die Seite ungepflegt wirkt, und klickt weiter. Der Text war richtig, als ich ihn geschrieben hab. Kaputt ging er unterwegs, im System.

Die Sitemap, die Google seit zwei Jahren nicht liest

Die Sitemap ist die Liste, mit der du Google sagst, welche Seiten es auf deiner Website gibt. Fehlt sie oder ist sie tot, findet Google deine Seiten trotzdem, nur langsamer und lückenhafter. Du merkst nichts davon, deine Website läuft ja. Was so eine Liste technisch macht, steht in meinem Artikel über technisches SEO.

Und jetzt der Befund von meiner eigenen Seite, gefunden am 10. September.

In der Search Console, dem kostenlosen Google-Werkzeug für Seitenbetreiber, lag seit dem 28. Juli 2024 eine eingereichte Sitemap unter einer Adresse, die es nicht mehr gibt. Sie läuft seit über zwei Jahren ins Leere.

Daneben meldet die aktuelle Sitemap 68 gemeldete Seiten und null davon bei Google aufgenommen. Ob das ein Anzeigefehler ist oder ein echtes Problem, prüfe ich gerade.

Zwei Jahre hat das niemand angeschaut. Ich auch nicht.

Handgezeichneter Seitenbaum auf Papier, eine Seite orange eingekreist

Die vier Links, die ins Leere laufen

Für deinen Besucher ist ein toter Link ein Klick auf „Seite nicht gefunden“. Für Google ist er ein Zeichen, dass die Seite nicht gepflegt wird. Beides ist klein, beides summiert sich.

Mein wöchentlicher Check hat in älteren Artikeln von mir vier solche Links gefunden. Vier Quellen, die auf Seiten zeigen, die es nicht mehr gibt. Alle vier hatte ursprünglich eine KI vorgeschlagen, als ich die Artikel geschrieben hab. Angeklickt hatte ich keine davon.

Das war schon ironisch. Mein neuer KI-Check hat den Müll gefunden, den eine andere KI vorher mit reingebracht hatte. Wie der Check aufgebaut ist und warum er mir mehr bringt als ein SEO-Score, hab ich in meinem Artikel über meine KI-SEO-Analyse beschrieben.

Was ich daraus gemacht hab

Sieben Stellen auf vier verschiedenen Websites, und immer dasselbe dahinter: Es hat niemand nachgemessen. Ich auch nicht.

Ich hab auch noch einen eigenen Fehler offen, den ich seit dem 1. August kenne. Auf meiner Startseite und meiner Webdesign-Seite steht derselbe Seitentitel. Google weiß dadurch nicht, welche der beiden es zeigen soll.

Die Korrektur ist fertig und liegt bei mir rum, weil sie an einem größeren Umbau hängt. Das ist keine Ausrede, das ist einfach der Stand.

Deshalb läuft seit August auf allen Seiten, die ich betreue, einmal pro Woche derselbe Check. Ich zähl die Zeichen im Titel, statt nur zu schauen, ob einer da ist. Ich klick die Links wirklich an. Und die Sitemap wird abgerufen, nicht nur eingereicht. Wie so eine Prüfung grundsätzlich aufgebaut ist, steht in meinem Artikel über die Webseiten-Analyse.

Klingt simpel, wird aber erstaunlich oft nicht gemacht. Auch von mir nicht, siehe Sitemap.

Deine Website hat solche Stellen wahrscheinlich auch. Das hat nichts mit schlampen zu tun. Seit die Seite online ging, hat sie nur niemand mehr gemessen.

Kleiner Vorschlag zum Schluss. Und zwar: Schreib mir deine Web-Adresse an ivo@blackforest-webcraft.de. Ich lass den Check einmal drüberlaufen und sag dir, was ich finde.

Kostet dich nichts außer der Mail, und wenn du kein Angebot willst, kommt keins. Kann auch sein, dass bei dir nichts Schlimmes liegt. Dann schreib ich dir das auch.

Grüße, Ivo


Zuerst erschienen auf blackforest-webcraft.de.

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